Tamara Seer

Sprinterin


Donnerstag, 10.04.2014

Mit Vollgas Richtung Sommersaison


Juhuu, die anstrengendsten Ausdauereinheiten sind geschafft. Die Lunge war oft kurz vor einer Explosion, aber es hat geholfen!


Den Grundlagenblock konnten wir, vor etwa zwei Wochen, erfolgreich mit einem 750m Speed-Cross-Rennen abschließen.
Nach dem Startschuss ging es erst einige Meter über einen Acker bergab, bevor wir in einen "Kreisel" rannten. Dort warteten Heuballen, die natürlich mit Laktat in den Beinen überquert werden mussten. Nun folgte die lange Zielgerade bergauf.
Und was war meine Erkenntnis? So schlimm war es gar nicht. Im Gegenteil, Speed-Cross macht mir immer viel Spaß. Mit Dampf im Gelände rumrennen ist total cool!

Dennoch konnte ich die ersten schnelleren Läufe auf der Bahn kaum erwarten. Bis jetzt spulte ich meine Serien mit Turnschuhen ab, aber die Spikes blinzeln mich schon an!!! Es kann sich nur um wenige Tage handeln. 

Das Lieblingshandwerk eines Sprinters werde ich jedenfalls zuerst einpacken, wenn wir am Samstag für 12 Tage nach Tata ins Trainingslager fahren. Dort befindet sich das ungarische Bundesleistungszentrum für Leichtathletik. Ich bin gespannt, was uns erwartet.

 

 


Montag, 13.01.2014


Ein Artikel aus der Sindelfinger Zeitung!!!

Schnelle Bayerin will beim VfL durchstarten

13.01.2014 - Von unserer Mitarbeiterin Saskia Drechsel
 

Das Sindelfinger Sprintteam darf sich über eine neue Verstärkung freuen: Mit Tamara Seer wechselte im letzten Monat eine ehrgeizige Sprinterin zum VfL Sindelfingen, die außerdem mit der Staffel große Ambitionen hat.
 

Die 24-Jährige kommt von der LG Stadtwerke München und hat sich den Wechsel zu den Blau-Weißen gut überlegt. „Von Sindelfinger Athleten, die öfters bei meinem Trainer, Michi Pössinger, zu Physiotherapie und Ergänzungstraining kommen, höre ich viel Positives über den VfL Sindelfingen“, sagt Seer. Außerdem absolviert sie eine Ausbildung zur Polizistin und ist seit März 2013 an ihren Ausbildungsort Göppingen gebunden. „Der Zeitaufwand nach München zu fahren war enorm.“ Und so gaben diese Faktoren den Ausschlag für den erfolgreichen Wechsel nach Sindelfingen.
 

Derzeit gibt die Sprinterin in der Vorbereitung auf die Hallensaison 2014 Vollgas. Zwar ist es oftmals schwierig Ausbildung und Sport unter einen Hut zu bekommen, doch Tamara Seer ist mit großer Leidenschaft dabei. „Beim Sprint muss Reaktion, Schnelligkeit und Kraft miteinander verbunden und im Paket zum richtigen Zeitpunkt auf die Bahn gebracht werden. Das unmittelbare Duell mit Konkurrentinnen motiviert mich total“, erzählt sie und schöpft viel Antrieb aus ihren besten Wettkämpfen.
 

„Ein unvergesslicher Moment war der Sparkassen Cup 2011, als ich gegen Myriam Soumaré, die damals amtierende Europameisterin war, 200 Meter laufen durfte. Meine Gedanken an die ausverkaufte Halle bereiten mir heute noch Gänsehaut.“
 

Außerdem profitiert die Sportlerin, die im Alter von 13 Jahren mit der Leichtathletik begonnen hat, von den Improvisationskünsten ihres Trainers Michael Pössinger.
 

In der kommenden Saison will sich die Neu-Sindelfingerin voll auf die Kurzsprintstrecken konzentrieren, 2013 sah das noch ganz anders aus. „Zu Beginn des Jahres erklärten wir die 400 Meter zur Hauptstrecke. Das ganze Training war darauf abgestimmt“, erzählt die angehende Polizistin von ihren Ambitionen über die volle Stadionrunde. Doch dann machte ausgerechnet die Ausbildung einen Strich durch die Rechnung. Der Zeitaufwand eines Trainings für die Langsprintstrecke wurde deutlich zu groß. „Wir entschlossen uns, auf kürzere Strecken zu setzen und stellten das Training um.“
 

Gerade rechtzeitig zu den bayerischen Landesmeisterschaften wurde die 24-Jährige richtig schnell und schnappte sich beide Landesmeistertitel über die Kurzsprintstrecken 100 und 200 Meter. Sogar an ihre Bestmarken kam Seer heran. Über 100 Meter stellte die Sprinterin ihre Bestleistung von 11,83 Sekunden ein, über die 200-Meter-Strecke lief sie so schnell wie noch nie: „Ich konnte die 24-Sekunden-Schallmauer knacken“, sagt die Leichtathletin stolz und hat seitdem eine Bestmarke von 23,87 Sekunden stehen. Erfolgreich ging es auch weiter: Bei den Polizeimeisterschaften folgte der Titel über die 200 Meter.
 

Die Erfolgsserie will Tamara Seer im kommenden Jahr fortsetzen. Deswegen konzentriert sie sich erstmals komplett auf die Kurzsprintstrecken. „Die Entwicklung ist sehr positiv und die veränderten Trainingsmethoden im Schnellkraftbereich machen mir viel mehr Spaß als lange Tempoläufe bolzen“, sagt die 24-Jährige, die acht Mal in der Woche in ihre Trainingsklamotten schlüpft. Die Sprinterin ist zurzeit komplett beschwerdefrei und freut sich über ihre Fortschritte im Training, denn schon in der Hallensaison will die Neu-Sindelfingerin eine Menge erreichen. „Ich habe das Ziel, bei den deutschen Meisterschaften über 60 und 200 Meter das Finale zu erreichen“, hat sich Seer für Leipzig vorgenommen. Auch bei den baden-württembergischen und süddeutschen Meisterschaften will sie an den Start gehen, außerdem ist ein Einsatz beim Sindelfinger Stadtwerke Hallenmeeting fest eingeplant.
 

Im Sommer will Tamara Seer dann voll durchstarten, eine Steigerung ihrer Bestzeiten über die 100 und die 200 Meter sind das Ziel, außerdem träumt die 24-Jährige von großen Staffelerfolgen. Zu Recht, ist die Auswahl an schnellen Sindelfingerinnen doch so gut wie schon lange nicht mehr. Mit Eva Baur, Neuzugang Ida Mayer, Nadine Hildebrand, Tamara Seer, Sabrina Lindenmayer oder Isabelle Hehr gibt es gleich sechs Kandidatinnen, denen schnelle Zeiten zuzutrauen sind. „Für mich ist die 4x100-Meter-Staffel ein großer Anreiz. Wir haben gute Podestchancen bei den deutschen Meisterschaften im Sommer“, sagt Tamara Seer. Denn eine Medaille bei deutschen Meisterschaften fehlt der mehrfachen süddeutschen Meisterin und der deutschen Hochschulmeisterin noch.

 



Montag, 18.11.2013

Erste Trainingsergebnisse sind vielversprechend

Puuuh, die letzten zwei Wochen Schule sind angebrochen, bevor es 3 Monate ins Praktikum geht.
Die Prüfungszeit in der vergangenen Zeit war hart, doch umso erstaunlicher und erfreulicher sind meine Trainingsergebnisse.

Seit 2 Wochen trainieren wir zwei mal die Woche in der frisch renovierten Molly- Schauffele Halle in Stuttgart. Zuvor arbeiteten wir enorm viel im Stabilitäts- und Kraftbereich, was sich jetzt auszahlt.
Es ist ein tolles Gefühl, endlich schnell über die Bahn zu flitzen! Die ersten Ergebnisse sind vielversprechend!!

Ab sofort werde ich mich wieder öfter melden, versprochen! 




 


Freitag, 03.05.2013

Startschuss in die Sommersaison 2013

 

Der Startschuss in die aktuelle Sommersaison ist gefallen! Nach einer anstrengenden Saisonvorbereitung, mit der Doppelbelastung Ausbildung und Training, verlief mein Saisonstart sehr vielver-sprechend! Das tägliche frühe Aufstehen um 5.45Uhr und das Arbeiten bis 16Uhr, war am Anfang gewöhnungsbedürftig. Langsam wird jedoch die Doppelbelastung zum Alltag, zumal beides riesig Spaß macht!
 
Ende März stand noch ein absolut klasse Trainingslager in Brixen auf dem Programm. Zusammen mit der Trainingsgruppe von Andi Knauer spulten wir etliche harte Laufprogramme ab.
Alles in allem verlief die gesamte Zeit seit der Wintersaison wirklich super. Meine Füßchen sind wieder einsatzbereit, wodurch ich nun auch im Training wieder so Gas geben kann, wie mein Coach es sich wünscht. 
 
Beim "Krummen Ding in Gilching" vor einer Woche begann meine Saison. Bei kühlen 10 Grad konnte ich über 150m und 300m nah an meine Bestzeiten ranlaufen. 18.16s und 39.20s bedeuten für mich den besten Einstieg aller Zeiten! 3 Tage später verbesserte ich in einem tollen Rennen meine 800m Bestzeit um über 2 Sekunden auf 2,09.15min. Die Zutaten für die 400m Strecke habe ich somit. Ich bin bestens gerüstet! Man darf gespannt sein, wie es weitergeht!!
 

Dienstag, 27.02.2013


Die Deutschen Hallenmeisterschaften am Wochenende in Dortmund waren der Abschluss meiner Hallensaison.

Das Motto bei den diesjährigen Hallenmeisterschaften lautete "dabei sein ist alles" und das habe ich genossen. Trotz meiner Kahnbeinoperation Mitte August, konnte ich mich in drei Disziplinen für die DM qualifizieren (60m, 200m und 400m). Somit war die Teilnahme für mich ein toller Erfolg!

Mit der 4x200m Staffel überzeugten wir erneut und verbesserten unseren Vereinsrekord um über eine Sekunde auf 1.36,47min. In der Besetzung Lisa Schollbach, Martina Riedl, Julia Riedl und ich, schrammten wir um Haaresbreite (45 Hundertstel) an einer Medaille vorbei.


In den letzten Monaten erarbeiteten wir eine wirklich tolle Grundlage, die mir für den Sommer enorm viel bringen wird. Da das Hauptziel des Winters erreicht ist, nämlich die Fußverletzung ausheilen zu lassen, können wir gespannt und positiv gestimmt Richtung Sommer blicken. Sprintspezifisches Training, wie z.B. Sprünge, spezielles Krafttraining und knackige Tempoeinheiten auf der Bahn, standen seit der OP noch nicht auf dem Trainingsplan. Darauf freue ich mich natürlich ganz besonders!! 

 

 


 

Montag, 04.02.2013

Es geht weiter aufwärts!

Die ersten Wettkämpfe begannen für mich überraschend positiv!
Es ist nahezu unglaublich, dass der Fuß den hohen Belastungen standhält.
Von Woche zu Woche werde ich schneller und ich bin mir sicher, dass mein Leistungshöhepunkt bei den Deutschen Meisterschaften in Dortmund sein wird.
Schritt für Schritt nähere ich mich meinen Bestleistungen. Es kribbelt wieder und macht einfach mega Spaß!!


Neben einem ersten und zweiten Platz bei den Bayerischen Meisterschaften über 400m und 200m, konnte ich mir den Sieg bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften über 200m holen! Nach vielen Podestplätzen in den letzten Jahren, gewann ich jetzt endlich den Titel!

 

Um an meiner Schnelligkeit zu arbeiten, lief ich einige 60m-Rennen. 7,73s stehen nun auf der Habenseite, sowie 24,69s auf der Hallenrunde und 55,81s über die 400m. Mit der 4x200m Staffel erreichten wir (mit Lisa Schollbach und Martina und Julia Riedl) direkt beim ersten Wettkampf eine tolle Zeit. Mit 1.37,52min sind wir national ganz vorne dabei!
 

 


Donnerstag, 10.01.2013

Neues Jahr, neues Glück!

Der letzte Beitrag ist lange her und weil in der Zwischenzeit einiges passiert ist, fällt dieser Artikel etwas länger aus. Am besten beginne ich mit einer Zusammenfassung und starte, wo ich vor einem Jahr aufgehört habe. 

Die Wintersaison 2012 musste ich wegen immer noch anhaltender Fußprobleme absagen, deshalb stand eine längere Pause und ein kompletter Neuaufbau an. Neue MRT Bilder zeigten laut verschiedener Ärzte ein gesundes Kahnbein, also begann ich mit dem Aufbau. Nach der Grundlagenphase für die Sommersaison traten durch die Vorfußbelastungen die selben Schmerzen wieder auf. Die Ärzte gaben, trotz der anhaltenden Probleme, unabhängig voneinander grünes Licht. Das veranlasste uns am Anfang der Sommersaison 2012 ein paar Wettkämpfe zu bestreiten, allerdings nur mit Ergänzungstraining. 
 

Mitte des Jahres fuhr ich nach München zu einem weiteren Arzt, Dr. Erich Rembeck. Er erkannte nach der ersten Untersuchung mein Problem und hochauflösende MRT Bilder bestätigten seine Vermutung. Mein Kahnbein war immer noch mehrfach gebrochen (was auf den vorherigen Bildern wegen der schlechten Qualität nicht sichbar war). 

Schnell stand die Entscheidung fest: die Frakturen wurden verschraubt.
Dank der guten Operation von Dr. Rembeck und der täglichen physiothera- peutischen Behandlung durch Michi Pössinger, kam ich erstaunlich schnell wieder auf die Beine. 
 
Schon 6 Wochen nach der OP starteten wir das erste kleine Trainingslager in Ramsau am Dachstein, Österreich und legten dort mit tollen Wandertouren die ersten Grundsteine für die bevorstehende Saison. 
 
Weitere 6 Wochen später, Mitte November, begann eine kurze Cross- Saison mit zwei 600m Speed-Cross- Rennen in Ingolstadt und Darmstadt. Für mich war es eine neue Erfahrung, Wettkämpfe im Gelände zu bestreiten, die als Überdistanz sensationell in meinen Saisonaufbau passten. Obendrauf verliefen die Crossrennen mit zwei zweiten Plätzen bei starkem Teilnehmerfeld erfolgreich und brachten noch mehr Motivation!! 
 
Um den Fuß langsam an die Belastungen zu gewöhnen, reduzierten wir die Tempolauf- Einheiten auf der Bahn, im Gegensatz zu den anderen Saisons, auf eine Einheit pro Woche. Ich muss sagen, es macht richtig Spaß über Stock und Stein, bergauf und bergab und in den letzten Wochen durch Pfützen oder mal im Tiefschnee zu laufen!
Umso schöner, wenn dann ab Samstag meine Wettkampfstätte trocken und wärmer ist! Mein Startschuss in die Saison fällt an diesem Wochenende. Es werden auch gleichzeitig die ersten Rennen für die LG Stadtwerke München! 


 


 













     Darmstadt Cross, v. l. n. r.: Karoline Pilawa, Wiebke Ullmann, Christine Gess, ich, Corina Pape, Anne Hegewald

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